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Geöffnetes Ausgabefenster eines mobilen Verkaufswagens, Klappe hochgestellt.

Kassensystem · Foodtruck

Kassensystem für den Foodtruck

Sie stehen heute auf einem Firmengelände am Stadtrand, morgen auf einem Wochenmarkt und übernächstes Wochenende auf einer Hochzeit im Münsterland. An allen drei Orten ist das Mobilfunknetz eine Wette.

Bei einem festen Laden ist die offline arbeitende Sicherungseinrichtung ein nettes Detail. Bei Ihnen ist es der Grund, warum das System überhaupt in Frage kommt.

Ohne Netz

Kein Empfang heißt nicht kein Verkauf

Es gibt Kassensysteme, bei denen die technische Sicherheitseinrichtung in einem Rechenzentrum liegt. Jeder Vorgang wird dorthin geschickt und dort signiert. Solange die Verbindung steht, ist das unauffällig. Bei Ihnen steht sie regelmäßig nicht.

Bei bluepos® sitzt die Sicherungseinrichtung im Gerät. Sie signiert lokal, ohne dass irgendetwas nach draußen muss. Sie kassieren an einem Standort ohne Empfang genauso wie mitten in der Stadt, der Gast bekommt seinen Beleg, und die Aufzeichnung bleibt gesetzeskonform. Kommt das Netz zurück, wird nachgeholt, was nachzuholen ist.

Fragen Sie jeden Anbieter, den Sie sich ansehen, genau danach. Die richtige Frage lautet „wo sitzt die TSE" und nicht „läuft das offline". Die Antwort entscheidet, ob Sie an einem schlechten Standort Umsatz machen oder Zettel schreiben. Was gilt, wenn die Sicherungseinrichtung selbst einmal ausfällt, steht unter TSE ausgefallen.

Strom

Alles hängt am Aggregat

Ein Kassensystem, das im Betrieb 200 Watt zieht, ist in einem Truck ein Problem. Sie haben ein Aggregat oder eine Batterie, und beides ist bereits mit Kühlung und Fritteuse gut ausgelastet.

Ich baue in Trucks deshalb kompakte Geräte ein und keine ausgewachsenen Kassenstationen. Ein Bondrucker, der wenig zieht. Ein Terminal, das mit einem gängigen Netzteil auskommt. Wo es passt, ein Gerät mit eigenem Akku, das einen Ausfall des Aggregats übersteht, ohne dass ein laufender Vorgang verloren geht.

Über den zweiten Punkt spricht selten jemand. Ein Aggregat liefert nicht immer saubere Spannung. Wenn die Fritteuse anspringt, sackt sie kurz ein. Elektronik verträgt das unterschiedlich gut. Beim Termin vor Ort sehe ich mir Ihre Stromversorgung an, bevor ich etwas empfehle.

Karte

Kartenzahlung, wenn das Netz nur manchmal da ist

Kartenzahlung braucht eine Verbindung, daran führt kein Weg vorbei. Anders als das Kassieren selbst lässt sich eine Autorisierung nicht offline erledigen.

Was Sie tun können, ist die Verbindung zu verbessern statt sie zu ersetzen. Ein Terminal, das über das Mobilfunknetz geht und die Netze wechseln kann, statt an einem Anbieter zu hängen. Eine Außenantenne am Truck, wenn Sie regelmäßig an derselben schlechten Stelle stehen. Und ein klarer Ablauf für den Fall, dass es doch nicht geht, damit Ihre Leute nicht improvisieren.

Die Kasse selbst läuft davon unabhängig weiter. Bargeld nehmen Sie an, der Beleg wird gedruckt, die Aufzeichnung stimmt. Nur die Karte braucht Empfang.

Kompaktes Kassenterminal
Klein genug für eine schmale Arbeitsfläche, robust genug für Fett, Hitze und Erschütterung auf der Fahrt.
Bondrucker mit geringem Verbrauch
Der Beleg muss bei jeder Bestellung erstellt werden. Der Drucker gehört an die Ausgabe, nicht in eine Ecke.
EC-Terminal mit Mobilfunk
Ohne festes Netz vor Ort die einzige praktikable Lösung. Netzwechsel ist wichtiger als Geschwindigkeit.
Kassenlade, wenn Sie eine wollen
Viele Trucks arbeiten mit einer Geldkassette statt einer Lade, weil der Platz fehlt. Beides geht.
Standorte

Jede Woche ein anderer Ort

Für die Kasse selbst ist der Standortwechsel unkritisch. Sie fahren mit, das Gerät weiß nicht, wo es steht, und der Tagesbericht läuft normal.

Was Sie sinnvollerweise trotzdem machen, ist Ihre Standorte auseinanderzuhalten. Wenn Sie hinterlegen, wo Sie stehen, sagt Ihnen die Auswertung nach einer Saison, welcher Platz sich trägt und welcher Sie nur Sprit kostet. Das ist keine Pflicht, sondern eine der wenigen Auswertungen, die im mobilen Geschäft wirklich etwas bringt.

Eine Frage, die ich nicht für Sie beantworten kann, ist die nach der Betriebsstätte. Bei der Mitteilung des Kassensystems an das Finanzamt wird nach Betriebsstätte gemeldet, und was bei einem mobilen Betrieb als solche gilt, ist nicht in jedem Fall offensichtlich. Klären Sie das mit Ihrem Steuerberater, bevor gemeldet wird. Ich sage Ihnen, welche Angaben zum Gerät dafür gebraucht werden, und die habe ich vollständig.

Auf dem Hof

Regen, Fett und ein Gerät, das nicht dafür gebaut war

Ein Kassenbildschirm im Truck steht anders als einer im Laden. Er bekommt Spritzer ab, er wird mit fettigen Fingern bedient, und wenn die Klappe offen ist, regnet es gelegentlich hinein. Ein Tablet mit Konsumerhalterung hält das eine Saison durch.

Deshalb schaue ich mir beim Termin an, wo das Gerät hängen soll, bevor ich eins vorschlage. Manchmal ist die Antwort ein anderer Platz und nicht ein anderes Gerät.

Die Bonrolle ist der zweite Punkt. Thermopapier mag keine Feuchtigkeit und keine Hitze, und in einem Truck gibt es beides. Ein Ersatzstapel gehört trocken verstaut, nicht neben die Fritteuse.

Häufig gefragt

Was Foodtruck-Betreiber wissen wollen

Brauche ich als Foodtruck überhaupt eine elektronische Kasse?
Vorgeschrieben ist keine elektronische Kasse. Vorgeschrieben ist, dass eine elektronische Kasse, wenn Sie eine einsetzen, eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung hat und dass Sie einen Beleg anbieten. Wer mit einer offenen Ladenkasse arbeitet, fällt nicht unter § 146a der Abgabenordnung, muss die Einnahmen dann aber lückenlos und nachvollziehbar aufzeichnen. Was in Ihrem Fall praktikabler ist, hängt an Ihrem Durchsatz.
Was passiert bei einer Kontrolle, wenn ich gerade kein Netz habe?
Nichts Besonderes. Die Signatur ist lokal erzeugt und liegt auf dem Gerät. Der Datenexport im DSFinV-K-Format lässt sich vor Ort erzeugen, ohne Verbindung nach draußen. Genau dafür ist die Bauart mit der Sicherungseinrichtung im Gerät gedacht.
Kann ich das System später um einen zweiten Truck erweitern?
Ja. Ein zweites Fahrzeug bekommt einen eigenen Kassenplatz, und beide können mit einem gemeinsamen Artikelstamm arbeiten. Preisänderungen pflegen Sie dann einmal. Für die Meldung an das Finanzamt gilt jedes Gerät für sich, das ist wieder eine Frage an Ihren Steuerberater.
Sie haben keinen Foodtruck als Kunden. Warum sollte ich Sie nehmen?
Ich habe bislang überwiegend feste Betriebe eingerichtet, hauptsächlich Eiscafés und italienische Gastronomie. Das sage ich Ihnen lieber gerade heraus, als eine Referenz zu erfinden. Was ich anbiete, ist ein Termin bei Ihnen am Fahrzeug, bevor Sie irgendetwas unterschreiben. Wenn ich mir Ihre Stromversorgung und Ihre Arbeitsfläche angesehen habe und Sie danach das Gefühl haben, dass ich es nicht kann, haben Sie nichts verloren.
Angebot

Kommen Sie mit dem Truck vorbei, oder ich komme zu Ihnen

Ein Termin am Fahrzeug bringt mehr als jedes Telefonat, weil die Hälfte der Fragen sich beim Hinsehen erledigt. Wo soll das Gerät hin, woher kommt der Strom, wie eng ist es an der Ausgabe.

Beschreiben Sie mir vorab im Konfigurator, was Sie verkaufen und welche Geräte Sie sich vorstellen. Dann komme ich vorbereitet und wir sparen uns den ersten Durchgang.